Sicherheitskennzeichen

Seit 2013 gibt es die aktuell gültige ASR A1.3, welche auf der EWG-Richtlinie gründet und europaweit Geltung findet (EN ISO 7010). Damit ist die sicherheitskennzeichnung ein weiterer Bereich, der von EU-Richtlinien berührt wird.

In der ASR A1.3 ist eindeutig geregelt, wie Sicherheitskennzeichen aufgebaut sein müssen. So werden Gebotszeichen mit einem weißen Symbol auf blauem Grund dargestellt.  Verbotszeichen werden mit schwarzem Symbol auf weißem Grund mit roten Rahmen dargestellt. Warnzeichen hingegen haben einen gelben Grund und ein schwarzes Symbol und schwarzen Rahmen. Auch Brandschutz- und Rettungszeichen fußen auf der EU Richtlinie. Brandschutzzeichen haben ein weißes Symbol auf rotem Grund und Rettungszeichen ein weißes Symbol auf grünem Grund.  Zusatzschilder werden mit schwarzer Schrift auf weißem Grund einem dazugehörigem Symbol dargestellt. Der Zusatztext verdeutlicht dabei die Aussage des Schildes.

Die EU-weite Richtlinie muss an Arbeitsplätzen und in öffentlichen Einrichtungen umgesetzt werden und soll Risiken minimieren und Gefahren abwenden. Ebenso haben Arbeitgeber ihre Mitarbeiter jährlich über die Bedeutung der existierenden Arbeits- und Gesundheitsschutzbedingungen unterrichten, um die geltenden Regelungen fach- und normgerecht umzusetzen.

Die Sicherheitskennzeichen müssen deutlich und dauerhaft angebracht werden, Es ist erlaubt verschiedene Kennzeichen miteinander auf einem Kombischild zu vereinen, jedoch darf die Deutlichkeit dadurch nicht beeinträchtigt werden.  die Größe der Schilder muss dabei den betrieblichen Bedingungen angepasst und die Schilder aus der größtmöglichen Entfernung noch deutlich erkennbar sein.

Nur wenn der Arbeitgeber die Verwendung der Sicherheitszeichen nach ASR A1.3 gewährleistet, kann er davon ausgehen, dass er die die Arbeitsstättenverordnung hinsichtlich der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung einhält.